Aktuelles
Übungsort war das ABC- und Katastrophenhilfeübungsplatz Tritolwerk, wo unter realitätsnahen Bedingungen intensiv gearbeitet wurde. Ziel war es, das Fachwissen im Strahlenschutz praxisnah zu vertiefen und das sichere Handeln im Ernstfall zu trainieren.
Die Übung, organisiert von den Feuerwehren Herzogbirbaum und Leoben Stadt unter der Leitung von Peter Gamsjäger, bot eine Vielzahl an anspruchsvollen Szenarien – darunter Transportunfälle, großflächige Verstrahlung, sowie Lagen nach terroristischen Anschlägen.
Rund 200 Teilnehmer aus ganz Österreich sowie internationale Organisationen arbeiteten gemeinsam in Stations- und Szenarientrainings. Schwerpunkte waren unter anderem:
• Auffinden und Messen von Strahlenquellen
• Dekontamination und Eigenschutz
• Arbeiten mit offenen und umschlossenen Quellen
• Taktisches Vorgehen bei radiologischen Lagen
Für unsere Tiroler Einheit war es eine äußerst lehrreiche und wertvolle Erfahrung. Besonders das Arbeiten unter realistischen Bedingungen sowie der Austausch mit Spezialisten aus unterschiedlichen Organisationen machten diese Übung zu einem echten Highlight.
Fazit:
Eine intensive, kameradschaftlich geprägte Ausbildung auf höchstem Niveau – mit vielen neuen Erkenntnissen für den Einsatzdienst im Strahlenschutz.
Text: BFV Landeck
Fotos: (c) BFV Landeck Nagele / Tilg